Medroxyprogesterone

Medroxyprogesterone
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- Medroxyprogesteron wird zur Empfängnisverhütung (Verhinderung des Eisprungs), Behandlung von Endometriose, unregelmäßigen Menstruationsblutungen und hormonabhängigen Tumoren eingesetzt. Es hemmt die Ovulation durch Hemmung des luteinisierenden Hormons und verdickt den Zervixschleim.
- Übliche Dosierung: Zur Empfängnisverhütung 150 mg-Injektion alle 3 Monate; bei Blutungsstörungen 5-10 mg Tabletten täglich für 5–10 Tage.
- Verabreichungsformen: Intramuskuläre oder subkutane Injektion, orale Tabletten.
- Wirkeintritt: Bei Injektionen innerhalb von 24-48 Stunden; Tabletten erreichen klinische Effekte nach 2-3 Tagen regelmäßiger Einnahme.
- Wirkdauer: Injektionen wirken ~12-14 Wochen; orale Wirkung pro Einzeldosis ~24 Stunden mit kumulativem Effekt bei regelmäßiger Einnahme.
- Alkoholwarnung: Vermeiden Sie starken Alkoholkonsum, da dies Wirkverlust oder Schwindel verstärken kann.
- Häufigste Nebenwirkungen: Unregelmäßigkeiten der Menstruation, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen.
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Grundlegende Informationen
Kategorie | Details |
---|---|
INN (Internationaler Freiname) | Medroxyprogesteronacetat |
Markennamen in Österreich | Depo-Clinovir, Provera u.a. |
ATC-Code | G03AC06 (Kontrazeptiva), L02AB02 (Antineoplastika) |
Darreichungsformen | Tabletten (2,5/5/10 mg), Depot-Injektion (150 mg/ml), Subkutane Injektion (104 mg/0,65 ml) |
Hersteller | Pfizer (Original), Generika von Sandoz/Teva |
Zulassungsstatus | EMA-konform, registriert bei AGES |
Verschreibungspflicht | Rezeptpflichtig (Rx), nicht OTC |
Medroxyprogesteron ist ein synthetisches Gestagen mit langer Tradition in der Hormontherapie. Es wird als wichtige Option zur Verhütung und Behandlung gynäkologischer Erkrankungen genutzt. Die Depot-Spritze ist besonders bekannt - eine intramuskuläre Injektion, die alle drei Monate verabreicht wird und so eine langfristige Kontrazeption bietet. Die Qualität und Sicherheit der Präparate wird durch strenge EU-Richtlinien gewährleistet. Informationen zu den österreichischen Zulassungsdetails stellt die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit auf ihrer Website bereit.
Pharmakologie & Wirkmechanismus
Das synthetische Hormon wirkt über eine Hemmung der Östrogenrezeptoren und unterdrückt den Eisprung effektiv. Zudem reduziert es das Wachstum von Gebärmutterschleimhaut, was es für Endometriose-Patientinnen relevant macht. Pharmakokinetisch zeigt sich ein großer Unterschied zwischen oraler und injizierter Form. Bei Tabletten beträgt die Bioverfügbarkeit nur 0-10%, weshalb die orale Dosis höher sein muss. Die Depot-Spritze entfaltet dagegen über volle zwölf Wochen Wirkung, indem sie stetig Wirkstoff in den Blutkreislauf abgibt. Interaktionen sollten beachtet werden. Rifampicin oder Johanniskraut beschleunigen den Abbau in der Leber, wodurch der Wirkspiegel sinkt. Bei Alkoholkonsum gibt es keine direkte Wechselwirkung, doch bei vorbestehenden Lebererkrankungen ist stets Vorsicht geboten.
Zugelassene & Off-Label-Anwendungen
Die EMA listet drei Hauptindikationen für Medroxyprogesteron auf. Die Kontrazeption durch Unterdrückung des Eisprungs steht an erster Stelle. Ebenso zugelassen ist die Behandlung von Endometriose-Symptomen und ungewöhnlichen Uterusblutungen. Verschiedene klinische Richtlinien weisen auf Einsatzmöglichkeiten hin, die nicht im offiziellen Zulassungstext stehen. Meist erfolgt dies unter Facharztaufsicht. Besonders beim prämenstruellen Syndrom beweist es oft gute Wirksamkeit. In palliativen Kontexten lindert es Symptome bei Brust- oder Gebärmutterkörperkrebs. Für manche Patientengruppen gelten Einschränkungen. Während der Schwangerschaft ist es strikt kontraindiziert. Bei Jugendlichen benötigt die Vergabe stets gynäkologische Fachkonsultation und Risiko-Nutzen-Abwägung. Im österreichischen Gesundheitswesen gehört Off-Label-Einsatz zur Praxis, erfordert aber stets informierte Einwilligung. Nähere Informationen zu den Regularien bietet die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Dosierung & Anwendungspraxis
Indikation | Dosierung | Anwendungshinweise |
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Empfängnisverhütung (IM) | 150 mg alle 3 Monate | Arztverabreichung in Gesäß/Oberschenkel |
Endometriose-Therapie | 10 mg/Tag (Zyklustag 16-25) | Maximal 10 Tage pro Monat |
Bei Niereninsuffizienz reagiert Medroxyprogesteron sensibel. Hier besteht oft die Notwendigkeit zur Dosisreduzierung. Leberzirrhose-Patienten erhalten das Medikament dagegen gar nicht - es gilt als absolut kontraindiziert. Die korrekte Lagerung ist wichtig, insbesondere bei Depot-Injektionen. Diese sollten zwischen 15 °C und 25 °C aufbewahrt werden. Vor Gebrauch muss die Suspension kurz geschüttelt werden, um eine homogene Verteilung zu garantieren. Öfter Fehlerquellen: Selbstinjektionen (nicht erlaubt) oder unpassende Lagerung im Kühlschrank. Bei unklaren Symptomen hilft der österreichische Arzneimittelinformationen Dienst weiter.
Beim Einsatz von Medroxyprogesteron sind schwerwiegende Nebenwirkungen sorgfältig abzuwägen. Venöse Thrombosen gehören zu den gefürchtetsten Risiken, insbesondere bei Raucherinnen über 35 Jahren oder bei Vorliegen einer Thrombophilie. Untersuchungen zeigen bei Langzeitanwendung (>24 Monaten) messbare Knochendichteverluste, die nach Absetzen zwar meist reversibel sind, aber bei jungen Frauen mit Osteoporoserisiko bedacht werden müssen. Häufig auftretende Beschwerden umfassen: Die US-Arzneimittelbehörde FDA verpflichtet Hersteller zu einem schwarzen Warnhinweis ("Black Box") bezüglich des Knochendichteverlusts. Österreichische Expert:innen raten bei ununterbrochener Nutzung über 2 Jahre hinaus zu regelmäßigen DXA-Knochendichtemessungen. Bei Depressionen in der Vorgeschichte ist besondere Vorsicht geboten, da hormonelle Schwankungen Stimmungstiefs verstärken können. Online-Beschreibungen auf Plattformen wie Medadoc-Forum & Selbsthilfegruppen zeigen ambivalente Erfahrungen: Viele Frauen loben die diskrete Anwendung und hohe Kontrazeptionssicherheit besonders für Berufstätige oder bei Endometriose-bedingten Schmerzen. Typische Aussage: "Endlich keine Regelschmerzen mehr und ich muss täglich nichts einnehmen". Etwa 30% der Erfahrungsberichte erwähnen ausgeprägte Nebenwirkungen: "Ständig müde und meine Libido ist weg" findet sich in österreichischen Facebook-Gruppen wie "Hormonelles Gleichgewicht AT". Regionale Probleme umfassen mehrwöchige Wartezeiten für Rezept-Nachfüllungen – besonders im ländlichen Kärnten und Tirol – und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Privatrezepten bei niedergelassenen Frauenärzt:innen während der Urlaubssaison. Österreichische Gynäkolog:innen verordnen Jugendlichen meist Östrogen-Kombipräparate wie Diane 35® oder Yasmin®, da deren Zyklusregulierung besser prognostizierbar ist. Bei Endometriose-Patientinnen gilt Dienogest (Visanne®) als modernere Alternative mit Studienvorteilen bei Schmerzreduktion. Verfügbarkeitsengpässe treten saisonal auf – die Nachfrage steigt während der Sommerferien um rund 20% als "Urlaubsprophylaxe". Depotinjektionen sind rezeptpflichtig und nur nach gynäkologischer Verschreibung erhältlich. Kassenpatientinnen übernehmen Materialkosten selbst; Privatversicherungen erstatten meist €25–33. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Apotheke, da Depo-Packungen nicht überall vorrätig sind. Wiener Großapotheken an Arztpraxis-Zentren halten bei meist höheren Preisen kürzere Lieferzeiten.Sicherheitsprofil & Warnhinweise
Patienten-Erfahrungen
Österreichische Nutzerwahrnehmung
Gegenstimmen und Probleme vor Ort
Alternativen im Vergleich
Österreich-Markt: Verfügbarkeit & Kosten
Aktuelle Forschung & Trends zu Medroxyprogesteron
Neuere Studien untersuchen vielversprechende Kombinationen mit Immuntherapien bei fortgeschrittenem Endometriumkarzinom. Die Phase-II-Ergebnisse zeigen verstärkte Tumorrückgänge. Bei Generika zeichnet sich ein deutlicher Marktwandel ab: Sandoz brachte 2021 eine kostengünstigere Version auf den europäischen Markt, die bereits 15% Marktanteil in Österreich erobert hat. Das ursprüngliche Patent ist abgelaufen, was neue Entwicklungen beschleunigt. Forschungszentren arbeiten aktuell an subkutanen Langzeitformulierungen für geringere Nebenwirkungen. Der Fokus liegt auf verbesserter Verträglichkeit und einfacherer Selbstapplikation.
Häufige Patienten-Fragen zu Medroxyprogesteron
Frage | Antwort |
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Beeinträchtigt Medroxyprogesteron die Fruchtbarkeit dauerhaft? | Nein, die normale Fruchtbarkeit stellt sich meist innerhalb von 6-12 Monaten nach Absetzen wieder ein. Verzögerungen sind selten. |
Ist Alkoholkonsum während der Therapie erlaubt? | Moderater Konsum ist unbedenklich. Bei vorbestehenden Leberschäden wird kompletter Verzicht empfohlen. |
Übernimmt die ÖGK die Behandlungskosten? | Bei gynäkologischen Indikationen mit ICD-10-Code auf dem Rezept erfolgt die Rückerstattung. Privatrezepte sind ausgeschlossen. |
Weitere Fragen betreffen typischerweise den Einfluss auf Knochendichte bei Langzeitanwendung und die Missverständnisse zur Post-Spritze-Amenorrhö. Viele verwechseln die temporäre Unterdrückung der Menstruation mit frühen Wechseljahrsbeschwerden.
Richtige Anwendung im Praxisalltag
Für Tabletten: Morgens nüchtern einnehmen mit einem Glas Wasser. Injektionen strikt intramuskulär verabreichen – bevorzugt im Gesäßmuskel oder Oberschenkel. Das Immunsystem im Auge behalten: Rauchen erhöht das Thromboserisiko signifikant. Grapefruitsaft blockiert metabolisierende Leberenzyme. Bei Sommerfahrten Kühlakkus in der Reiseapotheke nutzen – Lagerung unter 15°C vermeiden.
- Tabu: Selbstinjektion der Depot-Spritze (nur medizinisches Personal)
- Risikofalle: Eigene Dosisanpassungen aus Angst vor Nebenwirkungen
- Kontrollintervalle: Knochendichtemessung bei Therapien über 2 Jahren